Eine britische Sammelklage gegen Sony wegen der 30-prozentigen Provisionsgebühren auf digitale PlayStation-Käufe findet diese Woche ihren Abschluss. Der auf 2,6 Milliarden US-Dollar geschätzte Fall betrifft Verbraucher, die zwischen August 2016 und Februar 2026 Spiele über das PlayStation Network erworben haben. Dies folgt auf einen separaten US-Kartellvergleich, der letzten Monat vorläufig genehmigt wurde.
Die Klage macht geltend, dass Sony ein Monopol als einziger digitaler Store für PlayStation-Konsolen unterhält, was den Wettbewerb behindert und zu höheren Preisen für Käufer führt. Sony argumentiert, dass plattformübergreifende Veröffentlichungen für ausreichenden Wettbewerb sorgen und die Gebühren dazu beitragen, die Hardwarepreise niedrig zu halten. Das Unternehmen scheiterte 2023 mit einem Antrag auf Abweisung des Falls nach einer erfolglosen Berufung. Diese britische Klage unterscheidet sich von einem kürzlich vorläufig genehmigten Sammelklagevergleich in den USA in Höhe von 7,85 Millionen US-Dollar (Caccuri v. Sony Interactive Entertainment), der anspruchsberechtigte Nutzer des PlayStation Network abdeckt, die zwischen 2019 und 2023 bestimmte digitale Spiele oder Gutscheine erworben haben.