Sony hat Preiserhöhungen für seine PlayStation-Konsolen in mehreren ostasiatischen Märkten angekündigt, die zum 1. Mai in Kraft treten. Die Preisanpassungen folgen ähnlichen Maßnahmen, die vor einem Monat in den USA, Großbritannien, Europa und Japan umgesetzt wurden. In Südkorea sind die Preise im Vergleich zum Verkaufsstart um bis zu 43 Prozent gestiegen.
Sony hat die neuesten Preisanpassungen für PlayStation 5-Modelle, Digital Editions, die PS5 Pro und PlayStation Portal in Ländern wie Südkorea, Singapur, Malaysia, Thailand, Indonesien, den Philippinen und Vietnam bekannt gegeben. Die Änderungen, die im PlayStation Blog aufgeführt sind, treten am 1. Mai in Kraft und werden mit der globalen Wirtschaftslage begründet, insbesondere vor dem Hintergrund von RAM-Knappheit und steigenden Komponentenpreisen. Laut Berichten zu den Anpassungen nimmt Sony zudem eine marktbeherrschende Stellung im Segment der High-End-Konsolen ein. In Südkorea wird die PS5 mit Laufwerk laut Inven Global 948.000 KRW (644 USD) kosten, die Digital Edition 858.000 KRW (583 USD), die PS5 Pro 1.298.000 KRW (882 USD) und das PlayStation Portal 378.000 KRW (250 USD). Dies entspricht einem Anstieg von 43 Prozent gegenüber dem ursprünglichen Einführungspreis der rein digitalen PS5 auf diesem Markt. In anderen Ländern sind ähnliche Steigerungen zu verzeichnen: Die PS5 kostet in Singapur 849 SGD, in Malaysia 2.799 MYR, in Thailand 20.990 THB, in Indonesien 11.399.000 IDR für das Standardmodell, auf den Philippinen 40.032 PHP und in Vietnam 16.900.000 VND. Diese Schritte erfolgen kurz nach den Preiserhöhungen auf westlichen Märkten und spiegeln den anhaltenden Druck bei der Konsolenherstellung wider.