Umsatzschätzungen von Alinea Analytics deuten darauf hin, dass 13 Xbox-Titel auf der PlayStation 5 jeweils die Marke von 100.000 verkauften Exemplaren überschritten haben. Forza Horizon 5 führt die Liste mit 5,8 Millionen auf der Plattform abgesetzten Einheiten an. Die Spiele haben für Microsoft insgesamt einen Bruttoumsatz von 667 Millionen US-Dollar generiert.
Alinea Analytics veröffentlichte am Mittwoch Schätzungen, die eine starke Performance der jüngsten Microsoft-Portierungen für die PlayStation 5 belegen. Die Daten decken 13 First-Party-Xbox-Spiele ab, die in den letzten zwei Jahren portiert wurden, wobei Titel wie Call of Duty, Minecraft und Legacy-Spiele, die vor den Übernahmen durch Microsoft für die PS5 entwickelt wurden, ausgeschlossen sind. Diese Titel knackten die 100.000-Einheiten-Marke auf der PS5, wobei Forza Horizon 5 mit 5,8 Millionen Exemplaren die Liste anführt, gefolgt von Sea of Thieves mit 2,7 Millionen und Oblivion Remastered mit 1,2 Millionen. Weitere nennenswerte Erfolge sind Grounded mit 770.000 Einheiten, Gears of War: Reloaded mit 684.000 und Doom: The Dark Ages mit 567.000. Weiter unten auf der Liste stehen Indiana Jones and the Great Circle (537.000), Ninja Gaiden 4 (262.000), Microsoft Flight Simulator (252.000), Starfield (207.000), Age of Empires 2 Remastered (173.000), The Outer Worlds 2 (163.000) sowie Age of Mythology Retold (123.000). Analyst Rhys Elliott teilte die Zahlen auf X mit und merkte an, dass die Spiele einen Bruttoumsatz von 667 Millionen US-Dollar einschließlich Sonys Plattformgebühr generierten, was Microsoft nach Abzug der Gebühren potenziell rund 200 Millionen US-Dollar einbrachte. Die Schätzungen heben Forza Horizon 5 als Xbox stärkste Marke auf der Konkurrenz-Hardware hervor, wobei Multiplayer-Titel wie Sea of Thieves und Grounded vom Cross-Play profitieren. Singleplayer-Veröffentlichungen wie Starfield zeigten eine schwächere relative Performance im Vergleich zu Remastern wie den Age of Empires-Titeln. Die Daten von Alinea Analytics bieten Einblicke in Microsofts Multiplattform-Strategie inmitten eines Führungswechsels unter der neuen CEO Asha Sharma.