Mexikanische Abgeordnete bereiten Kartellbeschwerde gegen Sony vor

Abgeordnete in Mexiko bereiten eine formelle Beschwerde gegen Sony bei der nationalen Kartellbehörde des Landes vor. Der Schritt richtet sich gegen Sonys Plan, die Produktion von PlayStation-Discs bis Januar 2028 einzustellen.

Die Bundesabgeordnete Iraís Reyes und Senator Luis Donaldo Colosio beabsichtigen, als Privatpersonen eine Untersuchung der Entscheidung zu beantragen. Sie argumentieren, dass dies die Verbraucher dazu zwingen würde, Spiele ausschließlich über den Store von Sony zu kaufen, und den Wettbewerb durch Einzelhändler ausschalten würde. Die Abgeordneten verwiesen auf den möglichen Schaden für Unternehmen und den Gebrauchtmarkt sowie auf Risiken für Spieler ohne zuverlässigen Internetzugang. Sie bezogen sich zudem auf die frühere Entscheidung von Sony, über 500 Filme und Fernsehsendungen ohne Rückerstattung aus den Kundenkonten zu entfernen. Sony hat bisher keine öffentliche Stellungnahme zu dem Thema abgegeben. Eine Petition gegen das Ende der Disc-Produktion hat bereits fast 310.000 Unterschriften gesammelt.

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