Sony hat angekündigt, ab Januar 2028 die Produktion physischer Videospielediscs für die PlayStation einzustellen. Dieser Schritt hat Reaktionen bei Sammlern, Branchenexperten und Entwicklern ausgelöst, die sich besorgt über Eigentumsrechte und Auswirkungen auf die Community äußerten.
Sony gab letzte Woche bekannt, dass die Produktion von Spielediscs ab Januar 2028 enden wird. Entwicklern wurde zugesichert, dass Discs für Titel, die vor diesem Datum erscheinen, weiterhin bestellt werden können.
Sammler äußerten Enttäuschung über den Verlust physischer Medien. Saurav, ein Sammler aus Indien, bezeichnete die Entscheidung als einen Dolchstoß seitens Sony. Matt Welsh aus Pennsylvania hob die Unmöglichkeit, Spiele zu verleihen oder auszustellen, als einen wesentlichen Nachteil hervor.
Branchenanalysten wiesen darauf hin, dass die Umstellung auf eine rein digitale PlayStation 6 hindeutet, die für 2028 erwartet wird. Experten wie Chris Dring und Rhyss Elliot erklärten, dass die Änderung Sony eine größere Kontrolle über die Preisgestaltung gebe und Einnahmen aus dem Wiederverkauf eliminiere.
Hideo Kojima äußerte sich traurig über diese Entwicklung. Er warnte davor, dass der Trend zum Streaming den Zugang zu Spielen aufgrund politischer oder unternehmerischer Entscheidungen einschränken könnte.