Sony hat erklärt, dass PlayStation-Konsolen künftig nicht mehr mit deutlichen Verlusten verkauft werden sollen. Die Ankündigung erfolgte während einer kürzlichen Frage-und-Antwort-Runde für Führungskräfte, die sich auf die Sparte Game & Network Services des Unternehmens konzentrierte.
Hideaki Nishino, Präsident und CEO von Sony Interactive Entertainment, äußerte sich während der Sitzung zur Preisgestaltung der Hardware. Er erklärte, dass das Unternehmen nicht beabsichtige, alle steigenden Komponentenkosten selbst zu tragen, und die Preise außerhalb Japans bereits angehoben habe.
"Grundsätzlich haben wir nicht die Absicht, Hardware mit deutlichen Verlusten zu verkaufen", stellte Nishino klar. Er fügte hinzu, dass das Unternehmen den Markt genau beobachte und gleichzeitig sicherstelle, dass die Kunden den gebotenen Mehrwert verstünden.
Sony hat die Preise für die PlayStation 5 seit deren Veröffentlichung im November 2020 mehrfach erhöht, zuletzt im März. Nishino merkte an, dass diese Anpassungen die Nachfrage der Kunden nicht beeinträchtigt hätten.
Die Aussagen deuten auf einen höheren Preis für die nächste PlayStation-Generation hin. Ein Insider schätzte kürzlich die Komponentenkosten für eine einzelne PS6-Einheit auf rund 960 US-Dollar.