Sony betrachtet Live-Service-Spiele trotz jüngster Rückschläge weiterhin als zentralen Bestandteil seiner Strategie. PlayStation-CEO Hideaki Nishino betonte in einem aktuellen Interview, dass das Unternehmen weiterhin in dieses Genre investieren werde.
Sony hatte ursprünglich das Ziel, bis März 2026 fast ein Dutzend Live-Service-Titel zu veröffentlichen, halbierte dieses Vorhaben jedoch später. Unter den bereits erschienenen Spielen konnte lediglich Helldivers 2 einen großen Erfolg verbuchen, während Projekte wie Concord kaum Anklang fanden.
Nishino erklärte gegenüber Famitsu, dass Live-Service-Spiele Nutzer weltweit ansprechen. Er betonte, dass das Unternehmen den Markt sowohl mit First-Party- als auch mit Third-Party-Inhalten beleben wolle und plane, weiterhin mit diesem relativ neuen Genre zu experimentieren.
Der Manager hob zudem ein kommendes Beispiel hervor: das von Sony veröffentlichte Marvel Tōkon: Fighting Souls. Er merkte an, dass Live-Service-Titel sowohl auf die PS5 als auch auf PC-Plattformen ausgerichtet sein werden, um eine größere Spielerbasis zu erreichen.