Sony kündigte am 1. Juli an, ab Januar 2028 die Produktion physischer Datenträger für neue PlayStation-Spiele einzustellen. Die Entscheidung hat im Internet für weitreichende Kritik gesorgt und eine Petition mit über 170.000 Unterschriften ausgelöst. Spieler berichteten zudem, dass sie beim Versuch, ihre PlayStation Plus-Abonnements aus Protest zu kündigen, Rabattangebote erhielten.
Dieser Schritt bedeutet, dass die PlayStation 6 die erste Konsole ohne Unterstützung für physische Medien sein wird. Dies betrifft alle Veröffentlichungen, einschließlich derer von Drittanbietern, und verlagert das gesamte Angebot auf digitale Formate.
Eine auf Change.org gestartete Petition des kanadischen Händlers PNP Games fordert Sony dazu auf, den Kurs zu ändern. Sie hebt Bedenken bezüglich der Eigentumsrechte der Verbraucher hervor und verweist auf Sonys Versprechen zur E3 2013 bezüglich des Handels und Verleihens von Spielen.
Sony blieb nach der Ankündigung fast eine Woche lang in den sozialen Medien stumm. Der erste Beitrag am 7. Juli, in dem ein kabelloser Fight Stick beworben wurde, löste über 12.000 negative Kommentare und fast 4.000 wütende Zitat-Tweets aus.
Einige Nutzer, die ihre PS Plus-Konten aus Protest kündigen wollten, erhielten Angebote über 50 Prozent Rabatt auf drei Monate oder 25 Prozent Rabatt auf Jahrespläne. Sony hat offiziell weder auf die Petition noch auf die Kritik reagiert.