Mehrere Teams in SHL und HockeyAllsvenskan tätigten Schlüsseltransfers, als das Transferfenster am Sonntagabend schloss. Modo Hockey stärkte Verteidigung und Torhüterposition, während andere Clubs wie Djurgården und Södertälje Stürmer holten. Oskarshamn trennte sich von einem Verteidiger im Rahmen von Kaderanpassungen.
Der Transfer-Deadline-Tag brachte einen Sturm der Aktivität in den schwedischen Eishockeyligen, wobei die Clubs ihre Aufstellungen für das Saisonende und die Playoffs stärken wollten. Modo Hockey, auf Platz vier in der HockeyAllsvenskan, verpflichtete Verteidiger Theodor Johnsson vom finnischen Club Sport für den Rest der Saison. Der 23-jährige Rechtsschütze mit neun Punkten in 50 Spielen in diesem Jahr wurde vom Modo-Sportchef Henrik Gradin als ruhiger, starker Spieler in der eigenen Zone beschrieben. „Theodor ist ein Verteidiger, den wir schon länger beobachten“, sagte Gradin. Modo unterschrieb auch Torhüter Jakob Hellsten von Leksand, wo er letzte Woche unerwartet freigegeben wurde. Hellsten nannte die Nachricht einen Schock, sah den Wechsel aber als Neustart. „Modo ist ein großer Club mit klaren Ambitionen“, sagte er zu ÖA. In der SHL adressierte Djurgården Verletzungen durch die Verpflichtung des norwegischen Stürmers Samuel Solem von Östersund. Der 26-Jährige mit 20 Punkten in 42 Allsvenskan-Spielen bringt Vielseitigkeit und Härte. Sportchef Marcus Due-Boje lobte Solems Charakter: „Er passt perfekt in unseren Djurgården-Geist und macht uns widerstandsfähiger.“ Solem kehrt nach dieser Saison auf Leihbasis nach Östersund zurück. Södertälje SK holte den offensiven Stürmer A.J. Vanderbeck von Pelicans dank externer Finanzierung, früherer Chemie mit Teemu Väyrynen und einer Schlüsselrolle. Sportchef Emil Georgsson bemerkte: „Er kann Muster in der Offensive brechen und im Powerplay helfen.“ Oskarshamn kündigte hingegen den Vertrag mit Verteidiger Marc-Olivier Duquette einvernehmlich, damit er mehr Eiszeit anderswo suchen kann. Sportchef Arsi Piispanen sagte, Duquette habe eine harte Saison professionell gemeistert. Almtuna IS verkaufte trotz Angebote, einschließlich für Topscorer Mikkel Öby Olsen, keine Spieler. Sportchef Nicklas Danielsson betonte Stabilität: „Diesmal haben wir keinen wirtschaftlichen Druck.“ Modo scheiterte an der Verpflichtung von Stürmer Lukas Wernblom von TPS, da der finnische Club auf die Playoffs setzte. Edvin Olofsson verließ Modo Richtung HC Presov in der Slowakei, nachdem Hellstens Ankunft seine Rolle reduzierte.