Das Start-up Tensordyne hat Absichtserklärungen über mehr als 200 Millionen Dollar für seine Halbleiter erhalten. Fünfzehn Rechenzentrumsbetreiber zeigen Interesse an den Chips, die deutlich weniger Energie verbrauchen sollen als Nvidia-Produkte.
Tensordyne mit Sitz in München hat den Chipentwurf abgeschlossen. Der Auftragsfertiger TSMC soll nun mit der Produktion beginnen. Die Auslieferung der Halbleiter ist für Ende Oktober vorgesehen.
Co-Gründer Gilles Backhus sagte dem Handelsblatt, das Unternehmen wolle den Weltmarktführer mit Stromsparchips verdrängen. Das System von Tensordyne sei mehr als zehnmal schneller als gängige Nvidia-Lösungen und benötige weniger Fläche.
Das Start-up hat bisher noch keinen Chip produziert. Es setzt auf KI-Inferenz-Chips für Rechenzentren, nachdem es seine Strategie vom Automobilbereich dorthin verlagert hat.