Die Trump-Administration hat am 17. November 2025 das FIFA Prioritized Appointments Scheduling System, oder FIFA PASS, vorgestellt, um Visa-Interviews für internationale Fans mit Tickets zu Spielen der WM 2026 in den USA zu beschleunigen. Die Initiative zielt darauf ab, strenge Einwanderungspolitiken mit dem erwarteten Zustrom von Millionen Besuchern für das Turnier auszugleichen, das von den USA, Mexiko und Kanada gemeinsam ausgetragen wird. FIFA-Präsident Gianni Infantino lobte den Schritt als einen Fortschritt, um das Ereignis zum 'größten und inklusivsten' in der Geschichte zu machen.
In einem Treffen im Ovalen Büro des Weißen Hauses, flankiert von FIFA-Präsident Gianni Infantino, Außenminister Marco Rubio und Heimatsicherheitsministerin Kristi Noem, kündigte Präsident Donald Trump das neue Visa-Programm an, das Fans dabei hilft, Termine schneller zu erhalten, ohne die Überprüfungsanforderungen zu ändern.
"Wenn Sie ein Ticket für die WM haben, können Sie priorisierte Termine für Ihr Visa erhalten," sagte Infantino und fügte hinzu: "Amerika heißt die Welt willkommen." Trump drängte Reisende, "sofort zu beantragen", und betonte das Potenzial des Turniers, "das größte" zu werden, mit Ticketverkäufen, die bereits fast 2 Millionen erreichen.
Rubio erläuterte die Logistik: Das Außenministerium hat über 400 zusätzliche Konsularbeamte weltweit eingesetzt, was Wartezeiten in etwa 80 Prozent der Länder auf unter 60 Tage reduziert. Für Ticketinhaber, die über die FIFA kaufen, wird ein dediziertes Portal Interviews ab Anfang 2026 priorisieren, obwohl Rubio betonte: "Ihr Ticket ist kein Visa" und Antragsteller der gleichen Prüfung unterliegen, einschließlich Social-Media-Überprüfungen und Gebühren.
Die FIFA-WM 2026, erweitert auf 48 Teams, umfasst 104 Spiele vom 11. Juni bis 19. Juli in 16 Städten, wobei die USA 78 ausrichten. Wirtschaftliche Prognosen umfassen 30,5 Milliarden Dollar Output und 185.000 Jobs. Die Auslosung ist für den 5. Dezember 2025 im Kennedy Center in Washington, D.C., geplant.
Trump sprach auch Sicherheitsbedenken an und schlug vor, Spiele aus Städten wie Seattle – unter Berufung auf die neue Bürgermeisterin Katie Wilson – und Los Angeles zu verlegen, falls sie als unsicher gelten, und bot föderale Hilfe wie den Einsatz der Nationalgarde an. Infantino erwiderte, dass Sicherheit die oberste Priorität der FIFA sei, und wies auf starke Ticketverkäufe hin, die das Vertrauen der Fans widerspiegeln. Noem kündigte 600 Millionen Dollar an DHS-Zuschüssen für Gastgeberstädte zur Verbesserung von Screening und Sicherheit an.