US-Präsident Donald Trump lobte Premierminister Narendra Modi als guten Freund und äußerte sich zuversichtlich, dass Washington und Neu-Delhi ein Handelsabkommen erzielen werden. Seine Äußerungen erfolgten nach vier Verhandlungstagen in Neu-Delhi.
Am 4. Juni äußerte sich Trump gegenüber Reportern im Weißen Haus und betonte, er schätze Modi sehr. „Er ist ein guter Freund von mir, und wir verstehen uns gut. Wir haben eine gute Beziehung“, sagte er. Trump fügte hinzu, dass beide Seiten zu einer Einigung kommen werden. Trump verwies zudem auf frühere Handelsstreitigkeiten. Er sagte, Indien habe jahrelang enorme Zölle auf amerikanische Waren erhoben, doch die Situation habe sich inzwischen umgekehrt. „Jetzt ist es genau umgekehrt und wir verdienen viel Geld mit Indien“, erklärte Trump. Beamte des Büros des Handelsbeauftragten der Vereinigten Staaten führten vom 1. bis 4. Juni Gespräche in Neu-Delhi. Die Diskussionen behandelten den Warenhandel, Zollverfahren, nichttarifäre Handelshemmnisse, Handelserleichterungen und die wirtschaftliche Sicherheitskooperation. Beide Seiten bezeichneten die Gespräche als produktiv und erklärten, dass die Arbeit an einem vorläufigen Abkommen fortgesetzt werde. Eine separate US-Überprüfung von Importzöllen im Zusammenhang mit Zwangsarbeit umfasst Indien neben 60 weiteren Volkswirtschaften. Der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer erklärte, die Maßnahmen zielten darauf ab, faire Bedingungen für amerikanische Arbeitnehmer zu gewährleisten.