Das Erstrunden-Match von Stefanos Tsitsipas gegen Fabian Marozsan bei den BMW Open in München wurde am Dienstag beim Stand von 2:2 im dritten Satz aufgrund schlechter Lichtverhältnisse unterbrochen. Der griechische Star gewann den ersten Satz mit 6:3, verlor aber den zweiten mit 6:7, nachdem er einen Matchball vergeben hatte. Die Partie wird am Mittwoch fortgesetzt, wobei der Sieger als nächstes auf Denis Shapovalov trifft.
Tsitsipas, der nach einem schwierigen Start in das Jahr 2026 nur noch auf Platz 67 der Weltrangliste steht, nahm erstmals am ATP-500-Turnier in München teil und ließ dafür das von ihm bevorzugte Turnier in Barcelona aus. Er startete stark und sicherte sich den ersten Satz mit 6:3, doch Marozsan kämpfte sich zurück und gewann den zweiten Durchgang mit 7:6 im Tiebreak. Tsitsipas hatte während dieses Satzes bei eigenem Rückschlag einen Matchball, konnte diesen aber nicht nutzen. Vor der Unterbrechung beim Stand von 2:2 im Entscheidungssatz äußerte er gegenüber dem Schiedsrichter Bedenken hinsichtlich der Sichtverhältnisse, da es auf dem Sandplatz unter freiem Himmel dunkel wurde. Da sich die Bedingungen nicht verbesserten, entschieden die Offiziellen, das Match auf Mittwoch zu verschieben. Mit der Wiederaufnahme wird das letzte Erstrundenspiel abgeschlossen, wobei für Mittwoch günstigeres Wetter erwartet wird. Tsitsipas sprach vor dem Turnier über die Anpassung an die kalten Bedingungen in München. „Es ist ein neuer Ort für mich. Ich hatte noch nie die Gelegenheit, hier zu spielen. Ich bin das warme Wetter in Barcelona gewohnt. In den letzten Jahren habe ich dort gespielt und war recht erfolgreich. Ich habe eine schöne Einladung erhalten, hier zu spielen. Ich dachte schon vor dem Kofferpacken, dass es ein kalter Ort sein würde, und damit lag ich gar nicht so falsch“, sagte er auf einer Pressekonferenz. Seine Saison 2026 war geprägt von frühen Ausscheiden in Adelaide, bei den Australian Open, in Rotterdam, beim Qatar Open, in Dubai, Indian Wells, Miami und beim Monte Carlo Masters, wodurch er in der Weltrangliste seit Jahresbeginn um 31 Plätze abgerutscht ist.