Zwei 15-jährige Jugendliche sind am Samstag in Besançon nach einem unerlaubten Bad im Fluss Doubs ertrunken, wie die Stadtverwaltung mitteilte.
Feuerwehrleute berichteten, dass die beiden Jungen am Staudamm Micaud mit einem Herz-Kreislauf-Stillstand aus dem Wasser gezogen wurden. Ein Jugendlicher verschwand plötzlich; sein Freund versuchte, ihn zu retten, und wurde ebenfalls unter Wasser gezogen.
Zeugen sprangen in den Fluss, um einen Rettungsversuch zu unternehmen. Die Opfer wurden in ein Krankenhaus gebracht. Das Rathaus von Besançon unter der Leitung von Bürgermeister Ludovic Fagaut sprach den Familien sein Beileid aus und richtete eine psychologische Betreuungseinheit ein.
Die Gemeinde bekräftigte das Badeverbot im Doubs aufgrund starker Strömungen. Im Sommer 2025 ertranken nach Angaben von Santé publique France 409 Menschen in Frankreich, darunter 57 Kinder und Jugendliche.