Ein zwölfjähriger Junge wurde am Sonntag am Ufer der Vilaine in Rennes tot aufgefunden; um seinen Hals war ein Handtuch geschlungen. Es wurden Mordermittlungen eingeleitet, wobei die Beteiligung Dritter nicht ausgeschlossen wird.
Der Alarm wurde gegen 16:40 Uhr ausgelöst, nachdem ein Angler die Schreie eines Kindes gehört hatte. Die Leiche wurde in einem Gebüsch in der Nähe des Stadtzentrums entdeckt, wobei ein nasses Badetuch sehr fest um den Hals gebunden war.
Der Staatsanwalt von Rennes, Frédéric Teillet, besuchte den Tatort. Die Todesumstände müssen noch geklärt werden, aber eine Beteiligung Dritter wird als Ermittlungsansatz in Betracht gezogen. Der Fall wurde der Abteilung für organisierte und spezialisierte Kriminalität übertragen.
Zahlreiche Polizeibeamte und forensische Experten führten bis spät in den Abend Untersuchungen am Fundort durch. Anwohner zeigten sich schockiert über den Vorfall in einem Gebiet, das als belebt und normalerweise ruhig beschrieben wird.