Die Obduktionsergebnisse der elfjährigen Lyhanna, die am 4. Juni im Département Gers tot aufgefunden wurde, wurden am Donnerstag, den 18. Juni, bekannt gegeben. Sie bestätigen, dass das Schulmädchen vor ihrem Tod vergewaltigt wurde.
Die vollständigen Obduktionsergebnisse wurden der AFP von einer mit dem Fall vertrauten Quelle mitgeteilt. Lyhannas Familie reagierte durch ihren Anwalt Me François Roujou de Boubée, der erklärte: « Angesichts des Schlimmsten, was einem Kind und seinen Eltern zustoßen kann, ist ihr Zorn nur noch von ihrem Abscheu übertroffen. Die Familie bittet darum, ihre Intimsphäre und ihr Privatleben zu respektieren. Es werden keine weiteren Kommentare abgegeben. »
Der Hauptverdächtige, der 41-jährige Jérôme Barella, bleibt wegen „Entführung“ und „Freiheitsberaubung einer Minderjährigen unter 15 Jahren“ angeklagt. Er befindet sich in Untersuchungshaft in der Justizvollzugsanstalt Mont-de-Marsan, wo er isoliert untergebracht ist.
Seit dem 5. Juni gab es keine weitere offizielle Stellungnahme der Staatsanwaltschaft von Agen mehr. Die Todesursache und die Beweise für sexuelle Gewalt könnten zu einer Verschärfung der Anklage führen.