Prime Minister Sébastien Lecornu convening ministers to discuss child protection measures following the Lyhanna case.
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Fall Lyhanna: Sébastien Lecornu beruft für Dienstag Ministerrat zu neuen Maßnahmen ein

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Premierminister Sébastien Lecornu wird am Dienstagmorgen die Minister zu einer Besprechung über gesetzliche Maßnahmen zum Kinderschutz im Nachgang des Falls Lyhanna zusammenrufen. Er beabsichtigt, einen bereits eingebrachten Gesetzentwurf zu erweitern und die Prüfung eines parteiübergreifenden Vorschlags zu sexistischer und sexualisierter Gewalt durch den Staatsrat zu beschleunigen.

In einem von Matignon veröffentlichten Schreiben bezeichnete Sébastien Lecornu den Tod der Schülerin als „ein erschütterndes Drama“. Die Maßnahmen sollen in einem kommenden Ministerrat durch eine ergänzende Vorlage an den Staatsrat eingebracht werden, erklärte er. Dem Schreiben an die Minister zufolge könnten bei Bedarf auch regulatorische Mittel ergriffen werden. Der Premierminister strebt zudem an, dass der Gesetzentwurf zur Bekämpfung sexistischer und sexualisierter Gewalt in den kommenden Tagen dem Staatsrat vorgelegt wird. Das Treffen folgt auf Kritik an gerichtlichen Versäumnissen in diesem Fall. Gérald Darmanin traf am Montag die Generalstaatsanwälte, um eine Überprüfung aller Anzeigen mit Minderjährigen bis zum 14. Juli anzuordnen.

Was die Leute sagen

Medienberichte thematisieren Lecornus geplantes Ministertreffen zu Kinderschutzmaßnahmen. Nutzer äußern Wut, machen die Regierung und die Macron-Administration für systemische Versäumnisse verantwortlich, fordern Rücktritte und kritisieren die Sensationsgier der Medien.

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