Sexuelle Gewalt
Fall Lyhanna: Sébastien Lecornu beruft für Dienstag Ministerrat zu neuen Maßnahmen ein
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Premierminister Sébastien Lecornu wird am Dienstagmorgen die Minister zu einer Besprechung über gesetzliche Maßnahmen zum Kinderschutz im Nachgang des Falls Lyhanna zusammenrufen. Er beabsichtigt, einen bereits eingebrachten Gesetzentwurf zu erweitern und die Prüfung eines parteiübergreifenden Vorschlags zu sexistischer und sexualisierter Gewalt durch den Staatsrat zu beschleunigen.
Zwei Anzeigen wegen Vergewaltigung und eine wegen sexuellen Übergriffs auf eine Minderjährige wurden am 25. Juni und 1. Juli 2026 beim leitenden Untersuchungsrichter in Nanterre eingereicht.
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Ein 20-jähriger Mitarbeiter eines Freizeitzentrums wurde wegen der Vergewaltigung eines 4-jährigen Mädchens während der Nachmittagsbetreuung in Divonne-les-Bains im Departement Ain angeklagt und in Untersuchungshaft genommen.
Julio Vargas Zapata, ein 26-jähriger Familienfreund, steht wegen aggravierter gewaltsamer sexueller Penetration vor Gericht, begangen an zwei Schwestern im Alter von 10 und 13 Jahren in Neiva, Huila. Nach den Übergriffen drohte er den Minderjährigen, ihre Eltern zu töten, wenn sie etwas sagen würden. Die Staatsanwälte legten Beweise aus Anzeigen und Aussagen vor, die die Missbräuche 2023 und 2025 detaillieren.