Somber rural crime scene image evoking the Lyhanna case and ignored complaint against the suspect
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Fall Lyhanna lässt Kritik an Justizdefiziten wieder aufleben

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Der Mord an der elfjährigen Lyhanna, deren Leiche am vergangenen Donnerstag im Département Gers gefunden wurde, hat eine im August 2025 gegen den Hauptverdächtigen Jérôme B. eingereichte Vergewaltigungsanzeige in den Fokus gerückt. Die Anzeige hatte zu keiner Festnahme geführt.

Die Mutter eines anderen elfjährigen Mädchens, Rosa, hatte am 22. August 2025 bei der Gendarmerie von Plaisance-du-Touch Anzeige erstattet. Der Bericht beschreibt einen versuchten sexuellen Übergriff durch Jérôme B. an ihrer Tochter in seinem Zuhause. Audrey wurde am 14. Februar 2026 erneut angehört und drängte die Ermittler zum Handeln. Jérôme B. wurde angeklagt und in Untersuchungshaft genommen, nachdem Lyhannas Leiche gefunden worden war. Rosas Mutter hat angekündigt, Klage gegen die Ermittler und den Staat wegen schwerer Dienstpflichtverletzung sowie gegen Justizminister Gérald Darmanin einzureichen. In der Nationalversammlung kritisierten Oppositionsparteien die Regierung am Dienstag während der Fragestunde. Premierminister Sébastien Lecornu schlug vor, neue Bestimmungen gegen Sexualstraftaten zu prüfen. Der Oberste Rat der Justiz beklagte die Diskreditierung von Richtern und verwies auf unzureichende Ressourcen.

Was die Leute sagen

Diskussionen auf X kritisieren das Versagen des französischen Justizsystems bezüglich der Vergewaltigungsanzeige vom August 2025 gegen den Verdächtigen und sehen darin ein systemisches Versagen sowie ein exemplarisches Beispiel für justizielle Defizite. Die Beiträge heben die politische Verantwortung hervor, fordern Sanktionen und thematisieren Proteste, die eine blinde Justiz symbolisieren. Die Stimmung reicht von Empörung über die Nachlässigkeit bis hin zu Forderungen nach Reformen.

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