Ein 41-jähriger Vater wurde am Montag nach dem Verschwinden der 11-jährigen Lyhanna am Freitag in Fleurance im Département Gers wegen Entführung und Freiheitsberaubung einer Minderjährigen angeklagt.
Die Schülerin wurde zuletzt am Freitag gegen 15 Uhr gesehen, als sie ihre Schule in Fleurance verließ. Sie befand sich im Fahrzeug eines 41-jährigen Mannes, dem Vater eines Klassenkameraden. Die Suche dauert mit 170 bis 180 eingesetzten Gendarmen an.
Der Verdächtige wurde am Samstag in Polizeigewahrsam genommen und am Montag dem Gericht in Agen vorgeführt. Er wurde dem Untersuchungsrichter präsentiert und machte von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch. Seine Angaben, er habe das Mädchen am Schwimmbad abgesetzt, wurden von den Ermittlern als widersprüchlich eingestuft. Die Staatsanwaltschaft stellte fest, dass es keine Hinweise auf ein freiwilliges Verschwinden gibt.
Oberst Philippe de Laforcade erklärte, dass die Strafverfolgungsbehörden ihr Engagement aufrechterhalten und den Suchradius erweitern. Er fügte hinzu, dass weiterhin die Hoffnung bestehe, Lyhanna lebend zu finden.