Als Reaktion auf Fälle von sexuellem Missbrauch bei der Nachmittagsbetreuung kündigte der Pariser Bürgermeister Emmanuel Grégoire einen Aktionsplan im Wert von 20 Millionen Euro an. Der Plan sieht einen Bürgerkonvent zum Kinderschutz und zu den Schulzeiten vor. Die Arbeit beginnt am 18. Mai, Ergebnisse werden für Mitte Juni erwartet.
Am 14. April stellte Emmanuel Grégoire während seiner ersten Stadtratssitzung als Bürgermeister in Paris einen 'plan d’action contre les violences faites aux enfants' im Wert von 20 Millionen Euro vor. Der Plan reagiert auf zahlreiche Fälle von sexualisierter Gewalt gegen Minderjährige in der Pariser Nachmittagsbetreuung.
Die Stadt Paris bezeichnet den Bürgerkonvent zum Thema 'Kinderschutz und Schulzeiten' als 'eine der zentralen Säulen' dieser Initiative. Die Arbeit des Konvents beginnt am 18. Mai; ein erster Bericht wird für Mitte Juni erwartet.
Diese Konsultation wird sich mit dem Schulrhythmus befassen, einem strittigen Thema in Paris. Die Interessen von Kindern, Eltern, Lehrern, Betreuern und der Stadtverwaltung gehen auseinander – in einer Stadt, die seit 25 Jahren von der sozialistischen Linken regiert wird.