Bei seiner abschließenden Kundgebung vor der ersten Runde der Kommunalwahlen am 15. März rief Emmanuel Grégoire, Kandidat der nicht-mélenchonistischen Linken, die Pariser dazu auf, sich dem Bündnis aus Rechter und Rechtsextremer entgegenzustellen. Er zielte auf die Rivalinnen Rachida Dati und Sarah Knafo ab und warf ihnen vor, die Hauptstadt zu Fall bringen zu wollen, um den Weg für die Wahlen 2027 zu ebnen.
Am 12. März 2026 hielt Emmanuel Grégoire seine letzte große Kundgebung vor der ersten Runde der Kommunalwahlen am 15. März im Cirque d'Hiver im 11. Arrondissement von Paris. Die Veranstaltung bot eine lebhafte Atmosphäre, die an das Parc des Princes Stadion erinnerte, mit live übertragenen Umzügen aus verschiedenen Teilen der Hauptstadt und Organisatoren, die für jeden Namen auf der Liste Applaus auslösten, ähnlich wie beim Anfeuern von Fußballspielern. nnWie ein Rockstar auf einer kleinen Bühne in der Mitte der roten Manege eintretend, richtete Grégoire scharfe Kritik an seinen Rivalen. Er warf Rachida Dati, die gleichzeitig eine Veranstaltung im Élysée Montmartre abhielt, und Sarah Knafo, der von Éric Zemmour unterstützten Kandidatin, vor, Paris ‚zu Fall zu bringen‘, um den Grundstein für 2027 zu legen. ‚Es bedurfte des Cirque d'Hiver, um den Frühling von Paris einzuleiten‘, bemerkte ein Öko-Kader und hob die Dimension der Veranstaltung hervor. nnDie Sozialisten haben für diese Abschlusskundgebung keine Mühen gescheut und den Veranstaltungsort in eine lebendige Wahlkampfarena verwandelt. Grégoire, eine Schlüsselfigur der pariserischen Linkspolitik, strebt an, Wähler gegen das zu mobilisieren, was er als vereinte Bedrohung aus Rechter und Rechtsextremer im Rennen um das Bürgermeisteramt sieht.