Vier Tage vor der ersten Runde der Pariser Kommunalwahlen 2026 räumte Rachida Dati, die Kandidatin der Rechten, auf einer Kundgebung ein, dass das Rennen sehr knapp werde. Sie mahnte die Wähler, Verantwortung zu zeigen, indem sie Vernunft wählen. Diese Mobilisierung erfolgt, während sie in Umfragen hinter Emmanuel Grégoire zurückliegt.
Am 12. März 2026 versammelte Rachida Dati ihre Unterstützer im L’Élysée Montmartre, einem Konzertsaal im 18. Arrondissement von Paris. Die Kandidatin der Republikaner betonte die Unsicherheit des Wahlergebnisses und sagte: „Wir haben gewonnen, aber wir haben noch nicht gewonnen!“. Sie räumte ein, dass die erste Runde, die für den folgenden Sonntag angesetzt ist, „sehr knapp“ werde, obwohl sie in Umfragen regelmäßig hinter Emmanuel Grégoire zurückliegt. \n\nAngesichts von Unsicherheiten, insbesondere hinsichtlich der Haltung von Pierre-Yves Bournazel von Horizons in der Zwischenrunde und des Ergebnisses von Sarah Knafo von Reconquête, strebte Dati an, den nützlichen Stimmenguss bereits in der ersten Runde zu repräsentieren. Ohne den Begriff explizit zu verwenden, betonte sie nachdrücklich einen Appell an die Verantwortung: „Wenn es am Sonntag die Wahl des Herzens ist, treffen Sie die Wahl des Herzens. Wenn es die Wahl der Vernunft ist, bitte ich Sie, die Wahl der Vernunft zu treffen.“ \n\nDiese Rede passt in den angespannten Wahlkampf für die Pariser Kommunalwahlen 2026, in dem die Dynamiken von Allianzen entscheidend sein könnten.