LR-Stellvertretende Bürgermeisterin aus Pariser 17. Arrondissement schließt sich Sarah-Knafo-Kampagne an

Aurélie Assouline, stellvertretende Bürgermeisterin der Les Républicains im 17. Pariser Arrondissement, kündigte am Samstag an, sich der Kampagne von Sarah Knafo für die Kommunalwahlen 2026 anzuschließen. Sie wird die Liste in ihrem Bezirk anführen und steht damit dem scheidenden Bürgermeister Geoffroy Boulard gegenüber. Dieser Schritt beleuchtet die Spaltungen auf der Rechten im Rennen um das Pariser Rathaus.

Aurélie Assouline, Beigeordnete des Les-Républicains-Bürgermeisters im 17. Pariser Arrondissement, gab in einem Interview mit der Journal du dimanche am Samstag, 7. Februar 2026, ihre Entscheidung bekannt, sich der Kampagne von Sarah Knafo anzuschließen, der Spitzenkandidatin von Reconquête für die März-2026-Kommunalwahlen. Frau Assouline, die ihrer politischen Familie Les Républicains treu bleibt, wird die Liste von Frau Knafo im nordwestlichen 17. Pariser Arrondissement anführen. Sie tritt damit Geoffroy Boulard gegenüber, dem scheidenden LR-Bürgermeister, dem sie beigeordnet war und der Rachida Dati unterstützt, die von LR, MoDem und UDI für das zentrale Rathaus nominiert wurde. „Ich bin eine gewählte Les-Républicains-Vertreterin – und bleibe meiner politischen Familie treu –, aber meine Partei hat sich für eine Kandidatin entschieden, die zur Regierung von Emmanuel Macron gehört“, erläuterte Frau Assouline. Sie meint, dass „das Projekt von Sarah Knafo (...) das einzige ist, das eine rechtes Engagement für Paris voll annimmt“. Auf Fragen zur Union der Rechten, die Rechte und Rechtsextreme vereint, hält die Abgeordnete „in Paris ist Sarah (Knafo) die Einzige, die das schaffen kann“. Diese Ankündigung erfolgt, während die Pariser Kommunalwahlen ausgeglichen erscheinen. Laut einer Cluster-17-Umfrage für Politico, veröffentlicht am Montag, werden Sarah Knafo 10 % der Wählerstimmen im ersten Wahlgang zugeschrieben, hinter Emmanuel Grégoire (Linksbündnis ohne LFI) mit 33 %, Rachida Dati mit 26 %, Pierre-Yves Bournazel (Horizons-Renaissance) mit 14 % und Sophia Chikirou (LFI) mit 12 %. Derweil wurden die sechs Haupt-kandidaten, einschließlich Sarah Knafo, am Freitag, 6. Februar, von den Pariser Vertretungen von Medef und CPME zu ihren Wirtschaftsvisionen gehört, vor 400 Unternehmern. Pierre-Yves Bournazel schlug insbesondere die Einrichtung eines „Unternehmer-Rats“ vor, um Wirtschaftsführer in die öffentliche Politik einzubinden.

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