David Lisnard kündigt Kandidatur für Präsidentschaftswahl 2027 an

David Lisnard, Bürgermeister von Cannes, hat am 21. Januar auf RTL seine Kandidatur für die Präsidentschaftswahl 2027 erklärt. Diese Ankündigung erfolgt inmitten einer Zunahme von Kandidaten gegen das Rassemblement National, was das Ergebnis ungewiss macht. Politische Zersetzung begünstigt persönliche Initiativen, bemerkt Chronistin Solenn de Royer.

Die französische Politikszene regt sich im Vorfeld der Präsidentschaftswahl 2027, geprägt von zunehmender Fragmentierung. Am 21. Januar 2026 hat David Lisnard, Bürgermeister von Cannes (Alpes-Maritimes) und ehemaliges Mitglied der Républicains, auf RTL offiziell seine Kandidatur angekündigt. Diese Erklärung exemplifiziert die «politische Zersetzung in Kombination mit der Ultra-Personalisierung des Wahlzettels», die individuelle Initiativen begünstigt, so Solenn de Royer in Le Monde.,nnDie zentrale Frage für 2026 bleibt: Wer gegen das Rassemblement National (RN)? Die Parteien des «republikanischen Bogens» müssen eine Stichwahl zwischen RN und La France Insoumise (LFI) vermeiden, letztere verfehlte 2022 die Qualifikation um nur 421.308 Stimmen. Bereits erklärt: Ex-Premierminister Édouard Philippe (2017-2020), Ökologin Marine Tondelier und nun Lisnard.,nnIm Macron-Lager positionieren sich mehrere: Gabriel Attal, Yaël Braun-Pivet, Elisabeth Borne (Premierministerin 2022-2024), Gérald Darmanin, Aurore Bergé, Jean Castex (2020-2022) und der aktuelle Premierminister Sébastien Lecornu. Auf der Rechten konkurrieren Bruno Retailleau und Laurent Wauquiez, möglicherweise ergänzt durch Xavier Bertrand, Michel Barnier und Dominique de Villepin, der seine 500 Unterstützungen vorbereitet.,nnDer sozialdemokratische Raum ist überfüllt: Raphaël Glucksmann, François Hollande, Bernard Cazeneuve, Olivier Faure, Boris Vallaud, Carole Delga und Jérôme Guedj. Am 14. Januar speisten Glucksmann, Aurélien Rousseau und Boris Vallaud in Paris, um über linke Einheit zu sprechen, kritisierten Faures PS-Primär und forderten Unterstützung für Glucksmann, der in Umfragen mit Jean-Luc Mélenchon gleichauf liegt. Glucksmanns missglückter Auftritt gegen Éric Zemmour bei LCI am 18. November 2025 befeuerte die Ambitionen von Faure und Hollande.,nnJe näher das RN der Macht kommt, desto größer die Unsicherheit, was die Wahl zu einem hochbrisanten Ereignis macht.

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