Gabriel Attal beschleunigt seine Präsidentschaftskandidatur für 2027 trotz Zweifel im Lager

Gabriel Attal, Fraktionsführer der Renaissance, rüstet sich, seine Kampagne für die Präsidentschaftswahl 2027 zu intensivieren, trotz interner Kritik an seiner Strategie. Er veranstaltet am 27. Januar ein parteiübergreifendes Event im Pariser Palais Brongniart mit Gewerkschaftsführern, Wirtschaftsfiguren und Vertretern der Zivilgesellschaft. Der Schritt soll seinen Appeal nach den Kommunalwahlen erweitern.

Gabriel Attal, Abgeordneter aus Hauts-de-Seine und Fraktionsführer der Renaissance-Abgeordneten, stößt in seiner Partei auf Kritik an seiner politischen Linie und Strategie. Trotz dieser Zweifel plant er, seine Kandidatur für die Präsidentschaftswahl 2027 zu beschleunigen und nach den Kommunalwahlen voll in den Wahlkampf einzusteigen. In den letzten Monaten musste Attal Solidarität mit der Exekutive zeigen, trotz seiner Bedenken gegenüber dem Ansatz des Ministerpräsidenten Sébastien Lecornu. Während die Haushaltsdebatte ihrem Ende zugeht, hat er Ungeduld zum Weitermachen geäußert. Am 17. Januar in der Le Parisien bedauerte er das «klägliche Spektakel und die totale Abwesenheit von Richtung (…) resultierend aus der politischen Situation, die durch die Auflösung [der Nationalversammlung im Juni 2024] entstanden ist. Wieder einmal». Seine Bindungen zum Präsidenten der Republik sind seit der Auflösung gerissen. Am Tag nachdem Lecornu von seinem Versprechen abrückte, Artikel 49.3 nicht einzusetzen, erklärte Attal in der Fraktionssitzung: «Dieses 49.3 bei einem erzwungenen Haushalt markiert das Ende der Legislaturperiode. Wir müssen in die Zukunft blicken». Um voranzukommen, organisiert Attal am Dienstag, den 27. Januar, ein großes Event im Palais Brongniart in Paris, das als parteiübergreifend angekündigt wird. Die Veranstaltung wird Gewerkschaftsführer, Wirtschaftsvertreter und Zivilgesellschaftsvertreter zusammenbringen, um seinen politischen Einfluss zu erweitern und aktuelle parteipolitische Zwänge zu überwinden.

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