Der ehemalige Pariser Bürgermeister Bertrand Delanoë hat sich am 11. Januar 2026 dem sozialistischen Kandidaten Emmanuel Grégoire auf dem Markt Auguste Blanqui im 13. Arrondissement angeschlossen, um dessen Profil vor den März-Kommunalwahlen zu stärken. Von Parisians hoch anerkannt, stellt Delanoë Grégoire als Kandidaten mit großen Qualitäten vor. Dieses Engagement soll das Vertrauen der Wähler in einen noch wenig bekannten Herausforderer aufbauen.
An einem sonnigen Sonntag, dem 11. Januar 2026, trat Bertrand Delanoë, Pariser Bürgermeister von 2001 bis 2014, bei einem markanten Auftritt auf dem Markt Auguste Blanqui im 13. Arrondissement auf. Begleitet von Emmanuel Grégoire, dem sozialistischen Kandidaten der Linksbündnisses für die Kommunalwahlen im März 2026, nutzte der ehemalige Bürgermeister seine anhaltende Popularität, um seinen potenziellen Nachfolger zu fördern. Die Interaktionen mit Passanten verdeutlichen die Bekanntheitslücke zwischen den beiden. Während Delanoë herzlich gegrüßt wird – „Ah, Herr Delanoë, es ist eine Freude, Sie wiederzusehen!“ –, bleibt Grégoire oft unerkannt. Eine ältere Frau, erschrocken von den Journalisten, sagt: „Aber wer sind Sie, ich kenne Sie nicht!“, bevor sie bei Delanoës Anblick aufleuchtet. Er schaltet sich ein: „Das ist Emmanuel Grégoire, der Kandidat für das Pariser Bürgermeisteramt, und er hat großartige Qualitäten; ich empfehle ihn Ihnen!“ Trotz seines Rückzugs aus der Politik vor zwölf Jahren bleibt Delanoë eine ikonische Figur für die Pariser. Grégoire, der in der Öffentlichkeit noch wenig bekannt ist, stützt sich auf diese Unterstützung, um an Sichtbarkeit zu gewinnen und linke Wähler zu beruhigen. Dieser Ausflug signalisiert den Start einer Kampagnenstrategie, die auf dem Erbe des ehemaligen Bürgermeisters aufbaut, in einem Bürgermeisterwahlkampf mit Fokus auf lokale Themen.