Pariser Linke schließt beispielloses Einheitsabkommen für Kommunalwahlen

Die linken Parteien in Paris ohne La France insoumise haben ein historisches Abkommen genehmigt, um ab der ersten Runde der Gemeinderatswahlen im März 2026 eine einheitliche Liste aufzustellen und den sozialistischen Kandidaten Emmanuel Grégoire zu unterstützen.

Am Abend des Mittwochs, den 17. Dezember 2025, bezeichnete Emmanuel Grégoire, der Kandidat der Sozialistischen Partei (PS), es als 'historischen Moment', nachdem die linken Parteien in Paris ohne La France insoumise (LFI) ein beispielloses Abkommen unterstützt haben. Erstmals seit 1977, als der Bürgermeister der Hauptstadt erstmals durch allgemeines Wahlrecht gewählt wurde, schließen sich Sozialisten, Grüne und Kommunisten ab der ersten Runde für eine gemeinsame Kandidatur für den Rat von Paris zusammen.

Nach Monaten von Verhandlungen einigten sich die Parteiführer am Dienstagabend. Die pariser Grünen stimmten dem Abkommen mit 73,7 % in einer Online-Abstimmung am Mittwoch zu, die ihr Führer David Belliard, Kandidat 2020, als 'Verantwortungsabstimmung' bezeichnete. Bei den Kommunisten unter Ian Brossat lag die Zustimmung bei 77,9 %.

Das Abkommen soll die Linke für die Kommunalwahlen 2026 stärken und Werte der sozialen und populären Ökologie fördern. Belliard feierte die Union als Weg, 'Paris zu einer Stadt zu machen, die stolz auf ihre Werte ist'.

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