Trotz Kritik aus dem Dati-Lager nahmen die ehemaligen Premierminister Edouard Philippe und Gabriel Attal an einer Unterstützungsveranstaltung für ihren Kandidaten Pierre-Yves Bournazel bei den Pariser Kommunalwahlen am Dienstag teil. Die Veranstaltung im Cirque d’Hiver markiert eine Pause zwischen diesen Rivalen, die auf die Präsidentschaftswahl 2027 spekulieren. Bournazel, in Umfragen als 'dritter Mann' gesehen, plädiert für einen 'leisen Wandel' in der Hauptstadt.
Am Dienstag, den 10. Februar 2026, versammelte Pierre-Yves Bournazel im Cirque d’Hiver in Paris über tausend Teilnehmer zu seinem Wahlkampfauftritt im Vorfeld der Kommunalwahlen 2026. Als treuer Unterstützer von Edouard Philippe und wie er bei den Républicains (LR), begrüßte dieser Vierzigjährige die beiden ehemaligen Premierminister trotz Angriffen aus dem Lager Rachida Datis. 'Es ist eine Leistung, Edouard Philippe und Gabriel Attal zu vereinen!', hatte Bournazel im vergangenen Herbst gescherzt, als er ihre Unterstützung erhielt. nnModeriert von der ehemaligen Ministerin Marlene Schiappa, hob der Abend die Einheit innerhalb des zentralen Blocks hervor. Edouard Philippe, Führer der Horizons-Partei, erklärte, Bournazel werde 'ein großartiger Bürgermeister von Paris sein'. Gabriel Attal, Leiter von Renaissance, billigte den Ansatz ebenfalls. Bournazel sagte zu den beiden: 'Mit euch ist es die heilige Union für Paris!'. nnDieses Ereignis fällt in die Rivalität zwischen Philippe und Attal, die beide potenzielle Kandidaten für die Vertretung ihres Lagers bei der Präsidentschaftswahl 2027 sind. Es bietet eine 'Pause' vor kommenden Auseinandersetzungen, während Bournazel sich als Befürworter eines 'leisen Wandels' in der Hauptstadt positioniert, wobei Umfragen ihn auf den dritten Platz im Kommunalwahlkampf setzen.