Eineinhalb Monate vor den Kommunalwahlen im März 2026 präsentierte der sozialistische Kandidat Emmanuel Grégoire, Spitzenkandidat der linken Union ohne La France insoumise, sein Programm Le Monde am Donnerstag, 5. Februar. Er priorisiert Wohnen und verpflichtet sich, die Schulden von Paris nicht zu erhöhen. Er postuliert einen Bruch der Methode mit der scheidenden Bürgermeisterin Anne Hidalgo, seiner ersten Stellvertreterin von 2018 bis 2024.
Emmanuel Grégoire, designierter Spitzenkandidat der linken Union ohne La France insoumise für die Pariser Kommunalwahlen im März 2026, stellte mehrere Maßnahmen aus seinem Programm in einem Interview mit Le Monde am Donnerstag, 5. Februar 2026, vor. Als Kopf dieser Liste betont der ehemalige erste Stellvertreter von Anne Hidalgo (Sozialistische Partei) das Wohnen, eine große Sorge der Pariser. Auf die Frage zur Wohnkrise, wobei die Stadt bereits die gesetzliche Grenze von 25 % Sozialwohnungen erreicht hat, erklärt Grégoire: „Meine Grundlage ist das Recht zu leben in Paris, und die erste Schlacht ist das Wohnen.“ Er zielt auf 30 % Sozialwohnungen bis 2035 ab, plus 10 % Mittelwohnungen, insgesamt 40 % öffentliche Wohnungen, was 60.000 neue Einheiten bedeutet. Um dies zu erreichen, nennt er drei Hauptinstrumente: Nutzung der verbleibenden Bodenreserven für den Bau von einigen Tausend Einheiten und vor allem Projekte zur Umwandlung von Büros in Wohnungen. Zudem verpflichtet er sich, die Schulden der Stadt nicht zu erhöhen, was einen „Bruch der Methode“ mit der scheidenden Bürgermeisterin Anne Hidalgo markiert, der er von 2018 bis 2024 diente. Dieses Programm kommt inmitten der anhaltenden Wohnkrise in Paris, mit Debatten über die Balance zwischen Stadtentwicklung und Bezahlbarkeit.