Zwei Explosionen ereigneten sich spät am Sonntagabend nördlich von Stockholm, zuerst in Sollentuna und dann in Upplands Väsby. Die Polizei untersucht die Vorfälle als separate Fälle von grober öffentlich gefährlicher Zerstörung, ohne dass Verletzte gemeldet wurden.
Spät am Abend des 22. Februar 2026 ereigneten sich zwei Explosionen in Gebieten nördlich von Stockholm. Die erste wurde um 22:24 Uhr in Sollentuna gemeldet, wo etwas auf einem gemeinsamen Parkplatz mit Carport in einem Wohngebiet explodierte. Laut Polizei wurden mehrere Autos bei dem Vorfall beschädigt. Polizeisprecher Daniel Wikdahl beschrieb es: «Etwas explodierte dann auf einem gemeinsamen Parkplatz mit Carport in einem Wohngebiet.» Die Polizei leitete eine vorläufige Untersuchung ein und führte eine Operation im Gebiet durch, einschließlich Hundeführungen basierend auf Zeugenaussagen. Etwa eine Stunde später, um 23:43 Uhr, wurde die Polizei zu einer Explosion an einer Tür zu einem Mehrfamilienhaus in der Gemeinde Upplands Väsby alarmiert. Zeugen beobachteten eine unbekannte Person, die ein Objekt handhabte, bevor es explodierte. Daniel Wikdahl kommentierte: «Zeugen haben eine unbekannte Person gesehen, die ein Objekt handhabte, und wir verfolgen nun diese Person.» Die Polizei ergreift erste Maßnahmen und prüft, ob jemand verletzt wurde, aber derzeit deutet nichts darauf hin. Beide Vorfälle werden als grobe öffentlich gefährliche Zerstörung eingestuft. In Sollentuna wird auch eine grobe Verletzung des Gesetzes über brennbare und explosive Güter untersucht. Die Polizei behandelt sie als separate Ereignisse ohne bekanntes Motiv oder Zusammenhang zwischen ihnen. Wikdahl sagte: «Wir behandeln sie als separate Ereignisse, gehen aber tiefer in sie ein.» Nichts deutet darauf hin, dass die Explosionen zusammenhängen.