Ein UN-Ausschuss hat zwei von Südkorea geführte Resolutionen zum militärischen Einsatz künstlicher Intelligenz und zur Förderung der Entwaffnung unter Jugendlichen verabschiedet. Die Resolutionen wurden während einer Sitzung in New York am Donnerstag Ortszeit verabschiedet. Sie werden im Dezember der Vollversammlung der UN-Generalversammlung zur endgültigen Annahme vorgelegt.
Der Erste Ausschuss der UN-Generalversammlung, der sich mit Abrüstung und internationaler Sicherheit befasst, hat die zwei von Südkorea geführten Resolutionen während einer Sitzung in New York am Donnerstag Ortszeit verabschiedet. Das Außenministerium kündigte die Entwicklung in einer Mitteilung am Freitag an.
Die Resolution zum KI-Einsatz im militärischen Bereich, die gemeinsam mit den Niederlanden geleitet und zum zweiten Mal in Folge verabschiedet wurde, fordert globale Bemühungen, um sicherzustellen, dass relevantes internationales Recht auf militärische Nutzungen von KI angewendet wird, um Risiken zu minimieren und die Bedeutung eines multistakeholder-Ansats für solche Nutzungen zu bekräftigen.
Die Resolution zu Jugend, Abrüstung und Nichtverbreitung fordert unter anderem die Förderung der Jugendbeteiligung an relevanten Diskussionen sowie Bildung und Kapazitätsaufbau zu diesen Themen.
Die vom Ausschuss verabschiedeten Resolutionen werden im Dezember der Vollversammlung der UN-Generalversammlung zur endgültigen Annahme vorgelegt. Dieser Schritt unterstreicht die Rolle Südkoreas bei der Förderung verantwortungsvoller KI-Governance in militärischen Kontexten und der Einbindung jüngerer Generationen in globale Friedensinitiativen.