US-Regierungsvertreter fordert Nigeria zum Schutz von Christen vor Angriffen auf

Der US-Assistant Secretary of State für afrikanische Angelegenheiten, Frank Garcia, hat die nigerianische Regierung bei Gesprächen in Abuja dazu aufgerufen, ihre Anstrengungen zum Schutz christlicher Gemeinden vor Angriffen zu verstärken und die sichere Rückkehr von Binnenvertriebenen zu gewährleisten.

Garcia führte Gespräche mit mehreren hochrangigen nigerianischen Vertretern, darunter der Staatsminister für auswärtige Angelegenheiten, Botschafter Sola Enikanolaiye, der Chief of Defence Staff, General Olufemi Oluyede, der Attorney General, Chief Lateef Olasunkanmi Fagbemi, der Kommunikationsminister Dr. Bosun Tijani sowie der Nationale Sicherheitsberater Nuhu Ribadu. Der US-Vertreter begrüßte das Engagement Nigerias im Rahmen der Gemeinsamen Arbeitsgruppe zwischen den USA und Nigeria, betonte jedoch, dass mehr Engagement und Ressourcen erforderlich seien, um christliche Gemeinschaften zu schützen und die Rückkehr von Vertriebenen zu erleichtern. Garcia erörterte mit dem Attorney General zudem die Stärkung der Strafverfolgung in Terrorismusfällen und die Religionsfreiheit sowie mit Dr. Tijani den Ausbau von US-Investitionen in Nigerias Digitalwirtschaft. Er traf sich außerdem mit Führungskräften von US-Energie- und Technologieunternehmen, um Geschäftsmöglichkeiten zu sondieren. Das nächste Treffen der Gemeinsamen Arbeitsgruppe ist für August in Washington, D.C. geplant.

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