UEFA folgt der FIFA nicht bei Roten Karten für das Abdecken des Mundes

Die UEFA hat bestätigt, dass sie die neue Regel der FIFA, die bei Konfrontationen Rote Karten für Spieler vorsieht, die sich den Mund zuhalten, nicht übernehmen wird. Der europäische Fußballverband erklärte, dass die Schiedsrichter jeden Vorfall individuell bewerten werden. Die Entscheidung gilt für die Vereinswettbewerbe des Verbandes, einschließlich der Champions League.

Die UEFA gab die Richtlinie am Donnerstag bekannt. Sie erlaubt es den Offiziellen, zu entscheiden, ob eine Gelbe Karte angemessen ist, falls die Handlung als Versuch der verdeckten Kommunikation und damit als unsportliches Verhalten gewertet wird.

Die Änderung geht auf einen IFAB-Beschluss vom April zurück, der von FIFA-Präsident Gianni Infantino vorgeschlagen wurde. Dies folgte auf einen Vorfall im Februar zwischen Gianluca Prestianni von Benfica und Vinicius Junior von Real Madrid.

Bei der Weltmeisterschaft wurden bereits zwei Spieler aufgrund dieser Regel des Feldes verwiesen. Der Paraguayer Miguel Almiron und der Ecuadorianer Piero Hincapie erhielten nach einer VAR-Überprüfung jeweils eine Rote Karte.

Die UEFA stellte klar, dass ihre Haltung keine Auswirkungen auf separate Disziplinarmaßnahmen hat, die sich aus einem solchen Verhalten ergeben könnten.

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