Nach einem Bonuspunkt-Sieg mit 41:19 über Lyon in der Top 14 hielt der Stade-Toulousain-Trainer Ugo Mola eine leidenschaftliche Rede, in der er seinen Klub gegen Kritiker verteidigte. Die Ansprache kommt nach einer Strafe im Jaminet-Fall, die zwei Punkte von ihrer Tabelle abgezogen hat. Mola drängte seine Spieler, sich auf Rugby zu konzentrieren als Antwort auf die Kritiker.
Stade Toulousain dominierte Lyon am Samstagabend in der Top 14 mit 41:19 und sicherte sich einen Bonuspunkt-Sieg, der ihren Status als amtierende Meister festigt. Auf dem Platz im Matmut Stadium de Gerland in Lyon versammelte Trainer Ugo Mola seine Spieler zu einer direkten und emotionalen Ansprache. Mitten im Spott und harten Kritiken nach dem Abzug von zwei Punkten wegen der Jaminet-Angelegenheit – von manchen als zu mild empfunden, während eine Strafanzeige läuft –, gab Mola seiner Frustration Ausdruck.
„Jeder spuckt auf den Präsidenten, auf unseren Klub, auf jeden. Jeder spuckt auf uns!“, erklärte er laut Zeugen. Dann betonte er eine kollektive Antwort: „Unsere einzige Ausdrucksform ist unser verfluchtes Rugby. Den Rest ignorieren wir. Kein Wort, wir fahren nach Hause, nehmen das Flugzeug, genießen ein gutes Weihnachten und bereiten uns auf das nächste Wochenende vor.“
Diese Ansprache schürt offenbar psychologische Motivation und verwandelt externe Angriffe in eine Erzählung von Widerstandsfähigkeit für die dreimaligen französischen Meister. Die Gegenreaktion, angeheizt durch die Jaminet-Angelegenheit zu Wochenbeginn, hat die Entschlossenheit von Toulouse nicht erschüttert, während sie auf die Feiertage und die Wiederaufnahme der Meisterschaft blicken. Antoine Dupont und seine Teamkollegen glänzten auf dem Feld und machten ihren Standpunkt durch Taten statt Worte deutlich.