Nach der Präsidentenproklamation 10998 von Präsident Trump vom 16. Dezember 2025 hat die US-Mission in Nigeria am 22. Dezember eine teilweise Aussetzung der Visaerteilung an Staatsangehörige Nigerias und 18 weiterer Länder ab dem 1. Januar 2026 angekündigt. Die Sicherheitsmaßnahme betrifft B-1/B-2-, F-, M-, J-Visa sowie Einwanderervisa, mit Ausnahmen für Doppelstaatsangehörige, verfolgte Minderheiten und andere.
Die Ankündigung über das offizielle X-Konto der US-Mission Nigeria spezifiziert, dass die Sperre Staatsangehörige außerhalb der USA ohne gültige Visa ab dem 1. Januar 2026, 00:01 Uhr EST, betrifft. Betroffene Länder sind: Angola, Antigua und Barbuda, Benin, Burundi, Côte d’Ivoire, Kuba, Dominica, Gabun, Gambia, Malawi, Mauretanien, Nigeria, Senegal, Tansania, Togo, Tonga, Venezuela, Sambia und Simbabwe.
Wichtige Ausnahmen umfassen: Einwanderervisa für verfolgte ethnische/religiöse Minderheiten aus dem Iran, Doppelstaatsangehörige mit nicht suspendierten Pässen, Special Immigrant Visas für US-Mitarbeiter, Teilnehmer an Großveranstaltungen im Sport und legale ständige Einwohner. Bereits erteilte Visa vor dem Wirksamkeitsdatum bleiben gültig und werden nicht widerrufen.
Bewerber können weiterhin beantragen und sich vorstellen lassen, riskieren jedoch die Unzulässigkeit. Dies baut auf der Sicherheitsbegründung der Proklamation auf, wie zuvor berichtet, inmitten von Lücken bei der Überprüfung und Bedrohungen wie denen von Boko Haram. Nigerianische Reaktionen äußern Frustration über Gebühren und Reiseunterbrechungen, einige fordern alternative Maßnahmen.