Die Versammlung von Valle del Cauca hielt in Buga eine Plenarsitzung ab, um an den 24. Jahrestag der Entführung von elf Abgeordneten durch die FARC im Jahr 2002 zu erinnern. Lokale Führungskräfte verurteilten die Gewalt der Vergangenheit, forderten ein Nie-wieder und ehrten das Andenken der Opfer. Die Veranstaltung umfasste eine Predigt und eine Kranzniederlegung.
Am 13. April 2026 führte die Versammlung von Valle del Cauca in Buga eine dezentrale Plenarsitzung durch, um an die Entführung von zwölf Abgeordneten am 11. April 2002 durch FARC-Mitglieder im Versammlungsgebäude zu erinnern. Elf von ihnen wurden am 18. Juni 2007 in Gefangenschaft getötet; Sigifredo López war der einzige Überlebende, der später freigelassen wurde. Die Präsidentin der Versammlung, Luz Dey Martínez, bezeichnete dies als eines der schmerzhaftesten Ereignisse der jüngeren Geschichte des Departements und des Landes, einen Angriff auf die Demokratie und den Rechtsstaat. „Heute geht es nicht nur darum, an die Tragödie zu erinnern, sondern ihre Leben zu ehren. Dieser Akt des Gedenkens ist auch ein Bekenntnis zur Wahrheit“, erklärte sie. Martínez wies darauf hin, dass der Kongress kürzlich beschlossen hat, den 11. April zum Tag der Abgeordneten zu ernennen. Bischof Alexander Matiz Atencio betonte, dass sich solche Taten niemals wiederholen dürfen, da sie nicht nur den Familien, sondern der Demokratie selbst schaden. Die Bürgermeisterin von Buga, Karol Martínez Silva, und die Stabschefin der Gouverneurin, Liza Nathalia Rodríguez Galvis, stimmten darin überein, dass es sich um ein aktives Gedenken handelt, um die Opfer zu würdigen und Friedenspolitiken voranzutreiben. Die ermordeten Abgeordneten waren Juan Carlos Narváez, Francisco Javier Giraldo, Carlos Alberto Charry, Ramiro Echeverry, Alberto Quintero, Jairo Hoyos, Carlos Barragán López, Nacianceno Orozco, Édinson Pérez, Héctor Fabio Arizmendi und Rufino Varela. Die Veranstaltung schloss mit einer Predigt und einer Blumenzeremonie.