Der Aufsichtsrat von Warner Bros. Discovery wird das geänderte feindliche Übernahmeangebot von Paramount Skydance nach einer Sitzung nächste Woche ablehnen, sagen Quellen. Die Entscheidung priorisiert die Fusion von WBD mit Netflix angesichts von Verzögerungen, Kosten, regulatorischen Hürden und Investorenskepsis trotz Anreizen wie der Garantie von Larry Ellison.
Warner Bros. Discovery (WBD) wird voraussichtlich das neueste geänderte feindliche Gebot von Paramount Skydance ablehnen, nachdem der Aufsichtsrat nächste Woche tagt, erfuhren Quellen aus dem Umfeld. Dies folgt auf die Bestätigung von WBD am 23. Dezember, dass es das sechste solches Angebot – zu 30 Dollar pro Aktie in bar – erhalten habe und es mit Beratern prüfen werde.
Der Aufsichtsrat sieht das Gebot als störend für die vorherige Fusionsvereinbarung mit Netflix, die Anfang dieses Monats angekündigt wurde und die Studio- und Streaming-Assets von WBD mit 27,75 Dollar pro Aktie in bar und Aktien bewertet. Das Netflix- Geschäft würde die verbleibenden linearen TV-Assets bis Q3 2026 in eine eigenständige Discovery Global ausgliedern. Ein Wechsel birgt eine Auflösungsgebühr von 2,8 Milliarden Dollar an Netflix und Verzögerungen.
Obwohl das geänderte Angebot die Netflix-Auflösungsgebühr von 5,8 Milliarden Dollar ausgleicht und eine persönliche Garantie von 40,4 Milliarden Dollar des Oracle-Mitgründers Larry Ellison (Vater des Paramount-Skydance-CEOs David Ellison) hinzufügt, behält es den Basispreis von 30 Dollar bei. Gesamter Eigenkapitalwert: 77,9 Milliarden Dollar (Unternehmenswert: 108,4 Milliarden mit Schulden). Paramount drängte Aktionäre, bis zum 21. Januar zu tendern.
Wichtige Bedenken umfassen regulatorische Prüfung: Präsident Donald Trump, der eingreifen könnte, hat Netflix-Mit-CEO Ted Sarandos gelobt, aber CBS von Paramount kritisiert und lehnt ab, dass WBD nach der Fusion CNN behält. Einige Investoren fordern ein höheres Gebot. Analysten nennen den Wettstreit ausgeglichen, mit Paramount als möglichem Sieger.
WBD-Aktien sind 2025 inmitten des Bieterkriegs um über 170 % gestiegen, was die Marktkapitalisierung auf 71,8 Milliarden Dollar hob. Keine endgültige Entscheidung bestätigt; beide Unternehmen schwiegen zu Kommentaren.