Casey Wasserman hat die Investmentbank Moelis & Co. engagiert, um den Verkauf seiner Talent- und Marketingagentur voranzutreiben. Der Schritt erfolgt inmitten der Folgen der öffentlichen Veröffentlichung koketter E-Mails mit Ghislaine Maxwell, der Geschäftspartnerin von Jeffrey Epstein. In einer internen Memo beschrieb Wasserman die Organisation als bedeutsam für ihn, stellte aber fest, dass er zu einer Ablenkung geworden sei.
Casey Wasserman, Leiter der nach ihm benannten Wasserman Talent- und Marketingagentur, hat Moelis & Co. beauftragt, einen möglichen Verkauf zu prüfen, wie Deadline bestätigt. Die Entscheidung folgt der jüngsten öffentlichen Offenlegung koketter E-Mails zwischen Wasserman und Ghislaine Maxwell, der inhaftierten Geschäftspartnerin des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein, als Teil der Epstein Files. Wasserman hat die Firma kürzlich zum Verkauf angeboten, während er die daraus resultierende Kontroverse adressiert. In einem Memo an das Personal schrieb Wasserman: „Diese Organisation, ihre Führung und das gesamte Team bedeuten mir die Welt.“ Er fügte hinzu, dass er glaube, „zu einer Ablenkung geworden“ zu sein, und stellte fest, dass der Verkaufsprozess der Gesellschaft bereits läuft. Moelis & Co. ist in jüngsten prominenten Medientransaktionen aktiv. Die Bank ist derzeit der leitende Vertreter von Netflix in dessen Abkommen mit Warner Bros. Discovery. Zuvor beriet sie Skydance bei der Übernahme von Paramount. Die Agentur, bekannt für ihre Arbeit in der Talentvertretung und im Marketing, steht vor dieser Umstellung inmitten von Prüfungen zu Wassermans früheren Verbindungen. Es wurde kein Zeitplan für den Verkauf angegeben, und weitere Details werden erwartet, sobald der Prozess voranschreitet.