Die Verwaltung der Gouverneurin von Machakos, Wavinya Ndeti, stößt auf starke Gegenreaktionen von Anwohnern und Händlern gegen Pläne, den fast 90 Jahre alten Tala-Staudamm abzupumpen und in einen Matatu-Terminal umzuwandeln. Einheimische warnen vor schweren Wassermangeln und fordern sie auf, stattdessen die stark verschmutzte Talsperre zu reinigen. Die Initiative ist Teil der breiteren Bemühungen der County, die schnell wachsende Stadt neu zu entwickeln.
Der Tala-Staudamm im Matungulu Sub-County dient als primäre Wasserversorgung für die Bewohner der Tala-Stadt, die auf die geringen Niederschläge in der Region hinweisen. Der Vorschlag der County-Verwaltung, das Becken zu entleeren und umzunutzen, entstammt einem umfassenderen städtischen Neuentwicklungsplan für die rasch expandierende Stadt. Der Municipal Manager von Kangundo-Tala, Justus Kiteng’u, und der Ward-Vertreter von Tala, Jackson Ndaka, erläuterten, dass die Initiative die Verlegung des Hauptbusbahnhofs von seinem aktuellen Privatgrundstück auf ein sichereres öffentliches Gelände umfasst. Die Anwohner und Händler lehnen die Idee jedoch vehement ab und betonen die entscheidende Rolle des Damms bei der Dürrebekämpfung. James Mwovi, ein lokaler Bewohner, sagte: «Wir verlassen uns auf den Tala-Staudamm, um mit Dürren umzugehen, da Tala in einer Region mit wenig Regen liegt. Dieser Damm ist unsere Haupt-Wasserquelle. Daher sollte niemand daran denken, ihn zu entleeren.» Andere fordern die Reinigung des stark verschmutzten Damms statt seiner Entleerung. Dieser Widerstand beleuchtet die Spannungen zwischen Infrastrukturentwicklung und grundlegenden Ressourcenbedürfnissen in schnell wachsenden Gebieten wie Tala.