In Swellendam im Western Cape stehen Bewohner vor Level-3-Wassereinschränkungen inmitten sinkender Staudammpegel aufgrund geringer Niederschläge. Die Gemeinde hat sich in Sparmaßnahmen vereint, da die Vorräte auf kritisches Niveau sinken. Lokale Behörden heben unmittelbare Herausforderungen und langfristige Lösungen hervor.
Swellendam, eine Stadt in der südafrikanischen Provinz Western Cape, kämpft mit einem schweren Wassermangel, der durch eine Trockenzeit mit geringen Niederschlägen verschärft wird. Bei Level-3-Einschränkungen sind Haushalte auf sechs Kiloliter Wasser pro Monat beschränkt, was große Familien belastet. Der Grootkloof Dam 3, die Hauptquelle für Trinkwasser, lag am 15. bis 17. Dezember bei 46 % Füllstand und bot nur noch 41 Tage Versorgung.
Bewohner wie Le Roux van der Merwe, der eine Immobilienagentur leitet, haben sich eingeschaltet. Am 16. Dezember verteilte sein Team etwa 63 Wasserbehälter an Bedürftige in der Overberg-Region, einschließlich Swellendam. „Wir versuchen zu sparen und anderen zu helfen, wo möglich“, sagte van der Merwe, als er nach dem Umgang mit den Einschränkungen gefragt wurde.
Die Familie Campher teilte die Frustrationen am System. Wilhelm Campher, ein lebenslanger Bewohner, bemerkte, dass ein lokaler Fluss noch nie trocken gefallen sei, und machte die kommunalen Schwächen dafür verantwortlich. Sein Sohn Roelof wies auf die Ungerechtigkeit hin: „Der alleinstehende Mann bekommt sechs Kiloliter, aber eine Familie mit sechs Personen auch nur."
Die Gemeindeleiterin Anneleen Vorster sprach Bedenken über den Zustrom von Farmarbeitern und ein neues Windpark-Projekt an, das die Infrastruktur belastet. Sie klärte, dass arme Viertel wie Railton unter dem Limit verbrauchen, während der hohe Verbrauch im Zentrum der Geschäfte liegt. Zur Durchsetzung der Regeln wurde ein Leckdetektionsteam eingesetzt.
Kurzfristige Pläne umfassen das Bohren von vier oder fünf Brunnen mit Hoffnung auf Fördermittel vom Department of Local Government. Langfristig soll Wasser aus dem Breede Valley River entnommen und die Höhe des Buffeljags Dams erhöht werden. Vorster lobte die Gemeinde: „Ich bin sehr stolz darauf, wie sich die Gemeinde darum geschart hat... die Veränderungen im Verhalten der Menschen bezüglich Wassersparens werden bleiben.“