Ehefrau von Lehrerin, die sich das Leben nahm, reicht Klage gegen Bildungsministerium ein

Die Ehefrau von Caroline Grandjean-Paccoud, einer Lehrerin, die sich in Cantal nach homophoben Drohungen das Leben nahm, hat Klage gegen das Bildungsministerium wegen Belästigung eingereicht. Die Klage richtet sich auch gegen den Bürgermeister von Moussages. Der Fall wurde vom Staatsanwalt von Aurillac bekanntgegeben.

Caroline Grandjean-Paccoud, Direktorin einer Schule in Moussages in der Region Cantal, nahm sich am 1. September das Leben, am ersten Schultag des Jahres. Sie war Ziel anonymer Drohungen und homophober Bemerkungen. Ihre Ehefrau, Christine Paccoud, reichte Klage gegen das Bildungsministerium wegen 'Belästigung' ein, sowie gegen den Bürgermeister des Dorfes Moussages, wo die von ihr geleitete Grundschule liegt.

Die Staatsanwältin von Aurillac, Sandrine Delorme, gab die Klage am Mittwoch an die AFP bekannt, ohne weitere Details. Dieser Fall beleuchtet Spannungen im Zusammenhang mit Homophobie in der Bildung, insbesondere in ländlichen Gebieten wie Cantal. Das Bildungsministerium hat noch nicht öffentlich auf diese Vorwürfe reagiert. Der Suizid von Caroline Grandjean-Paccoud wirft Fragen zum psychischen Unterstützungsangebot für Lehrer auf, die solcher Diskriminierung ausgesetzt sind.

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