Der Waldbrand „711-Rucue“ in Antuco in der Region Biobío hat 486 Hektar vernichtet und führt zur Aufrechterhaltung der vom Senapred verhängten gelben Alarmstufe. Einsatzkräfte arbeiten weiterhin vor Ort, unterstützt von der Feuerwehr und Forstbrigaden.
Der Brand ist seit dem 20. Mai aktiv. Am Donnerstag, den 21. Mai, entschied das Regionalbüro des Senapred für Biobío, die am Vorabend für die Gemeinde ausgegebene gelbe Alarmstufe beizubehalten.
Vor Ort sind Feuerwehreinheiten aus Antuco, Quilleco und Huepi im Einsatz, unterstützt von einer Brigade, einem Skidder und drei Technikern der Conaf, einer Brigade von CMPC sowie zwei Brigaden von Arauco. Die Carabineros unterstützen den Einsatz mit zwei Transportern und drei Motorrädern.
Der Regionaldirektor der Conaf für Biobío, Álvaro González, erklärte: „Gott sei Dank sind keine Häuser betroffen, und wir müssen auch keine Schäden an Menschenleben beklagen.“ Er fügte hinzu, dass die Wetterbedingungen mit niedrigeren Temperaturen und einem gedrehten Puelche-Wind die Löscharbeiten begünstigen und bei zusätzlichem Ressourceneinsatz am Freitag die vollständige Löschung der Flammen ermöglichen könnten.
Die Notunterkunft Víctor Ríos Ruiz mit einer Kapazität von 36 Plätzen wurde geöffnet. Dem neuesten Bericht zufolge halten sich drei Personen im Pfarrsaal auf und 12 Personen wurden evakuiert.