AdHoc gibt zu, dass episodenweises Release für Dispatch riskante Wahl war

Das Studio AdHoc hat trotz starker Warnungen ein wöchentliches episodenweises Release für sein Debütspiel Dispatch durchgezogen und das Format von Produktionssicht als „verrückt“ bezeichnet. Die Superhelden-Bürokomödie startete ihre ersten Episoden im Oktober 2025 und erzielte schnell Erfolg, mit über 1 Million verkauften Exemplaren in 10 Tagen. CEO Michael Choung schreibt den Erfolg des Ansatzes der kreativen Erzählung zu.

Hintergrund zu AdHoc und Dispatch

AdHoc, ein Studio das vor sieben Jahren gegründet wurde, verbrachte drei Jahre in vollständiger Produktion an Dispatch, seinem ersten Titel. Das Spiel verbindet animierte Filme und interaktive Elemente zu einer Superhelden-Bürokomödie. Statt eines traditionellen vollständigen Releases wählte AdHoc eine originelle narrative episodenbasierte Struktur und veröffentlichte wöchentlich zwei Episoden ab Oktober 2025.

Entwicklung der Release-Strategie

Die Entscheidung resultierte aus einem Fokus auf Kreativität und Spielererlebnis statt Machbarkeit. „Wir haben nicht wirklich an die Machbarkeit gedacht“, sagte Choung in einem Interview mit Knowledge. Interne Debatten prüften Alternativen wie Hälften oder einzelne Episoden, doch das Team hielt an wöchentlichen Drops fest, um das Tempo von TV-Serien nachzuahmen. Dies schuf Dringlichkeit, wobei die gleichzeitigen Nutzerzahlen sich jede Woche verdoppelten – entgegen der Erwartung eines Rückgangs.

Choung reflektierte: „Sieben Jahre, ein Spiel... Aber was in diesem Spiel steckt, sind im Grunde drei premium-animierte Spielfilme und ein Videospiel, die alle miteinander verschmelzen und aneinander reiben.“ Das Studio erwartete anhaltendes Engagement, aber nicht den vollen Umfang des Erfolgs.

Erfolg und Warnungen

Dispatch verkaufte über 1 Million Exemplare innerhalb von 10 Tagen nach Launch. AdHoc plant nun eine zweite Staffel, potenziell mit reiferem Inhalt basierend auf Spielerfeedback. Choung warnt jedoch davor, das Modell ohne starke Storytelling zu kopieren: „Es ist verrückt, das zu machen. Aus jeder Metrik, aus Produktionssicht, sollte niemand das tun.“ Er fügte hinzu, dass ein volles Release moderat erfolgreich gewesen wäre, der episodische Format aber den Impact verstärkt hat – vorausgesetzt, die Narrative hält stand.

AdHoc ist offen dafür, dass andere es versuchen, und würde sich „freuen, wenn es klappt“. Separat wies Creative Director Nick Herman KI zurück, um Synchronsprecher zu ersetzen, und nannte es eine „Produktionslösung, keine kreative“.

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