Die Viertelfinals der Africa Cup of Nations 2025 versprechen intensive Duelle unter den Fußballgiganten des Kontinents. Schwergewichte wie Senegal, Ägypten, Elfenbeinküste, Nigeria, Algerien, Marokko und Kamerun ziehen nach starken Leistungen in der K.o.-Runde ein. Sieben der acht Teams sind ehemalige Meister und bereiten das Terrain für mögliche Endspiele vor.
Im Gegensatz zur Ausgabe 2023, die von Underdogs wie Kap Verde, Angola, Guinea, Südafrika und der Demokratischen Republik Kongo dominiert wurde, zeigt der Afcon 2025 ein Comeback der etablierten Mächte einschließlich Ägypten, Kamerun, Marokko, Algerien und Senegal. Die Viertelfinal-Paarungen beginnen am Freitag, 9. Januar, um 18 Uhr südafrikanischer Zeit mit Mali gegen den Meister von 2021 Senegal. Senegal mit Stars wie Sadio Mané und Kalidou Koulibaly hat einen starken historischen Vorteil mit 19 Siegen in 40 Duellen gegen Mali, das acht Siege und 13 Unentschieden hat. Senegal zog mit einem 3:1-Sieg über Sudan ein, während Mali trotz roter Karte für Woyo Coulibaly nach Verlängerung 3:2 im Elfmeterschießen gegen Tunesien gewann. Der Sieger trifft am Samstag um 21 Uhr auf Siegfachen Meister Ägypten oder Titelverteidiger Elfenbeinküste. Es ist ihr 22. Duell, Ägypten führt 11:6 mit vier Remis. Ägypten siegte 3:1 nach Verlängerung gegen Benin, Elfenbeinküste verteidigte mit 3:0 gegen Burkina Faso. Senegals Mané in seiner sechsten Afcon-Ausgabe betonte den Umgang mit Druck: „Je weiter wir in der Africa Cup of Nations kommen, desto größer wird der Druck. Aber ich habe genug Erfahrung, um mit diesem Druck umzugehen... Ich sage den Spielern immer, ruhig zu bleiben, egal was passiert, denn das beste Team gewinnt nicht immer diesen Turnier.“ Zwischendurch clashen Nigeria und Algerien am Samstag, 10. Januar, um 18 Uhr, nach Nigerias 3:0 über Mosambik und Algeriens 1:0 gegen die DR Kongo. Dieser Sieger trifft auf Gastgeber Marokko oder fünffachen Meister Kamerun, die freitags um 21 Uhr starten. Marokko besiegte Tansania 1:0 durch Brahim Díaz, Trainer Walid Regragui merkte an: „Wir waren nicht vollständig auf unserem Niveau. Wir verschwendeten zahlreiche Chancen... und viel Spannung.“ Kamerun mit Jungtalent Amad Diallo fordert die Heimmannschaft bei hohen Erwartungen.