Der Afrika-Cup der Nationen 2025 in Marokko hat die K.o.-Phase erreicht, nachdem die Gruppenphase größtenteils der Form folgte und nur einen Ex-Champion unter den 24 Teams eliminierte. Schwergewichte wie Senegal, Marokko, Algerien und Nigeria zogen weiter und legen spannende Achtelfinals ab Samstag nahe. Gastgeber Marokko führte seine Gruppe mit einem überzeugenden Sieg über Sambia an.
Die erste Runde des Afrika-Cups der Nationen 2025 endete am Mittwoch, wobei nur Sambia, ein ehemaliger Champion, aus dem 24-Teams-Turnier in Marokko flog. Die anderen 11 früheren Sieger sowie die Top-12 afrikanischen Teams, darunter sieben WM-Teilnehmer später 2026, erreichten die Round of 16. Im Unterschied zu den Überraschungen der vorherigen drei Ausgaben hielt die Form.
Mosambik und Tansania erreichten erstmals die K.o.-Runde als beste Drittplatzierte, Sudan zum zweiten Mal seit dem Sieg von 1970. Die K.o.-Phase beginnt Samstag mit Senegal (Platz 2) gegen Sudan in Tanger. Senegal qualifizierte sich per Torverhältnis vor der DR Kongo, muss aber auf suspendierten Kapitän Kalidou Koulibaly verzichten, der bei 3:0 gegen Benin vom Platz flog.
Gastgeber Marokko, Afrikas Nummer 1 und WM-2022-Halbfinalist, sicherte sich den Gruppensieg A mit 3:0 über Sambia und brachte Kritiker nach nervösen Auftaktspielen zum Schweigen. Sonntag Tansania in Rabat. Trainer Walid Regragui: „Ab jetzt ist jedes Spiel ein Cup-Finale.“
Algerien und Nigeria beendeten die Gruppenphase perfekt. Nigeria trifft Montag Mosambik, Algeriens Duell mit DR Kongo dienstags in Rabat sorgt früh für Aufsehen. Algerischer Verteidiger Mehdi Dorval: „Es wird ein großes Match. Der Schlüssel ist mental, denn sie sind groß und wir auch“, nach dem Sieg über Äquatorialguinea.
Viele Top-Teams ruhten Schlüsselspieler im letzten Gruppenspiel und zeigten Kader-Tiefe vor dem Kampf um den Kontinentaltitel.