Südafrikas Bafana Bafana beginnen ihre Afcon-2025-Kampagne mit hohen Erwartungen gegen Angola am 22. Dezember. Das Team von Trainer Hugo Broos will an den dritten Platz des vorherigen Turniers anknüpfen, inmitten weit verbreiteter Hoffnung auf einen längeren Turnierlauf. Das Match in Marrakesch gibt den Ton für eine harte Gruppe B mit Ägypten und Simbabwe vor.
Bafana Bafana trifft auf Angola in Marrakesch am Montag, den 22. Dezember, um 19 Uhr südafrikanischer Zeit, was den Auftakt zur Afcon 2025 markiert, die im Marokko vom 21. Dezember 2025 bis 18. Januar 2026 ausgetragen wird. Die Südafrikaner sitzen in Gruppe B zusammen mit Angola, dem Rekordsieger Ägypten mit sieben Titeln – angeführt von Mohamed Salah – und Simbabwe. Dieses Eröffnungsspiel ist entscheidend, da Bafana danach am 26. Dezember auf Ägypten trifft, weshalb die Ergebnisse gegen Angola und Simbabwe für den Einzug in die K.o.-Runde 16 maßgeblich sind.
Das Team startet mit Schwung durch die Bronzemedaille bei der Afcon 2023, die auf 2024 verschoben wurde, dem ersten Podiumsergebnis seit über zwei Jahrzehnten. Trainer Hugo Broos, der Kamerun zum Titel 2017 geführt hat, hält seine fast fünfjährige Zeit mit Südafrika für lohnender. „Ich bin glücklicher mit der Arbeit, die ich hier [in Südafrika] geleistet habe, als mit der, die ich in Kamerun gemacht habe“, sagte Broos. Er betonte, dass das Halbfinale vor zwei Jahren die Erwartungen übertroffen habe, und äußerte Optimismus für die laufende Kampagne.
Unterstützung von der Afcon-1996-Siegergeneration sorgt für Aufsehen. Der ehemalige Torhüter Andre Arendse lobte den Stil der aktuellen Mannschaft: „Der Fußballstil, den diese Jungs spielen, erinnert an das, was wir 1996 gemacht haben.“ Er träumt davon, das 30-jährige Jubiläum dieses Triumphs mit einem weiteren Sieg zu feiern: „Wie wunderbar wäre es, wenn wir zwischen jetzt und Januar 2026 die 30 Jahre unseres letzten Erfolgs als Jahrgang 1996 mit einem weiteren Siegerpokal und Goldmedaille feiern?“
Historisch hat Bafana Bafana die Oberhand gegenüber Angola mit zwei Siegen und zwei Unentschieden in vier früheren Gruppenphase-Begegnungen bei der Afcon. Das Team wandelt die gesteigerten Erwartungen in Motivation statt Druck um.