Marokko startet seine Africa-Cup-of-Nations-Kampagne gegen Komoren am Sonntag in Rabat und zielt darauf ab, die Serie der Gastgeber abzurunden, die ihr Eröffnungsspiel gewinnen. Die Atlaslöwen, Afrikas bestplatziertes Team, treffen auf ein zähes Komoren, bekannt für Überraschungen. Mit Schlüsselverletzungen, die Stars ausbremsen, will Marokko den Heimvorteil in Gruppe A nutzen.
Alle Blicke richten sich auf das Prince-Moulay-Abdellah-Stadion in Rabat, wo Marokko die Africa Cup of Nations 2025 gegen Komoren eröffnet. Dieses Gruppen-A-Spiel markiert den 20. Auftritt der Gastgeber beim Turnier, bei dem sie ihren zweiten Titel seit 1976 jagen. Neunzehn frühere Gastgeber haben ihr Debütspiel gewonnen, eine Serie, die Marokko fortsetzen will und das Schicksal des letzten gescheiterten Gastgebers Burkina Faso 1998 vermeiden möchte.
Marokko kommt in Bestform, ungeschlagen in Pflichtspielen seit dem Schock-Achtelfinal-Aus gegen Südafrika bei der AFCON 2023. Diese Niederlage beendete eine Serie von Viertelfinal-Aus in 2017 und 2021 nach dem Finale 2004. Trotz Halbfinal in der WM 2022 fehlt kontinentaler Erfolg in letzter Zeit. Als Afrikas Spitzenmannschaft hat Trainer Walid Regraguis Team Tiefe, doch Verletzungen stellen Herausforderungen: Achraf Hakimi erholt sich von einem Knöchelproblem, Sofyan Amrabat pflegt eine Beinverletzung, Hamza Igmane fällt mit einer Oberschenkelverletzung aus. Brahim Díaz, Torschützenkönig der Quali, fehlt Matchpraxis, Youssef En-Nesyri führt mit 25 Länderspieltoren.
Komoren, Weltrang 108, kommen mit Schwung. Beim Debüt 2021 schockierten die Coelacanths Ghana mit 3:2 und erreichten das Achtelfinale. Sie blieben in der 2025-Quali ungeschlagen mit drei Siegen und drei Remis und hielten Marokko 2019 auf 2:2. Keine Verletzungen plagen Trainer Stefano Cusin, der voll aussuchen kann. Highlights sind Youssouf M’Changama, Rafiki Said – der mit einem legendären Siegtor gegen Tunesien glänzte – und Faiz Selemani als Alternative zum Veteran El Fardou Ben Nabouhane.
Erwartete Aufstellungen zeigen Marokko in 4-3-3 mit Bono im Tor gegen Komorens 3-4-3 unter Anzimati-Aboudou. Übertragungen auf SuperSport in Afrika, beIN Sports international und Channel 4 im UK um 19:00 GMT. Experten prognostizieren 2:0 für Marokko dank überlegener Qualität trotz Komorens Organisation.