Mehrere prominente afrikanische Künstler haben Ende 2025 neue Musikprojekte veröffentlicht oder angekündigt und zeigen damit die lebendigen Afrobeats- und Pop-Szenen. Vom zweiten Album der malawischen Sängerin Driemo bis hin zum bevorstehenden Single der südafrikanischen Star Tyla unterstreichen diese Releases Kollaborationen und persönliche Geschichten auf dem Kontinent.
In einem Wirbel kreativer Produktion hat der malawische Afro-Pop- und R&B-Künstler Driemo, bürgerlicher Name Shafie S. Phiri, am 14. November 2025 sein zweites Studioalbum The Magician veröffentlicht. Das 20-Track-Projekt, beschrieben als „voll mit Seele, Emotion und kraftvoller Erzählung“, umfasst Kollaborationen mit den sambischen Künstlern Yo Maps und Roberto, dem Simbabwer Kae Chaps sowie den Malawiern Gwamba, Malinga Mafia, Suffix, Bee Jay und Loiso. Produzenten wie Nyanda Made It und Taktic haben das Projekt geleitet.
Der nigerianische Talent Victony folgte mit der Very Stubborn EP, die Themen wie Unabhängigkeit und Resilienz betont. Der achttrackige Extended Play enthält Features von Olamide, Terry G und Don Jazzy mit Songs wie „Skido“ und „E Go Be“.
Der aufstrebende nigerianische Künstler Champz, Sohn von Wizkid, veröffentlichte die fünftackige Champion’s Arrival EP mit Tracks wie „Superstar“ und „Champion Sound“, die auf sein familiäres Erbe in der Branche zurückgreifen.
Mayorkuns Still The Mayor Album, eine 12-Track-Sammlung, präsentiert Auftritte von Davido, Fireboy DML, King Promise, Rotimi und anderen. Highlights sind „Blessings On Blessings (B.O.B)“ mit Davido und „Innocent“ mit Fireboy DML.
Im Single-Bereich hat der nigerianische Afropop-Star Ruger „Muhammad Ali“ angeteasert, das potenziell im November 2025 erscheint, inspiriert von der Widerstandsfähigkeit des Boxers – ein Thema, das in seinem kürzlichen Tattoo in Mailand widerhallt. Grammy-Preisträgerin Tyla aus Südafrika kündigte derweil „Chanel“ für den 24. Oktober 2025 an, das im Juli in Berlin vorgestellt wurde und mit ihrer November-Tour „We Wanna Party“ verknüpft ist.
Diese Veröffentlichungen unterstreichen den wachsenden internationalen Schwung der afrikanischen Musik, die lokale Aromen mit globaler Anziehungskraft verbindet.