Jazz Journal hat eine Auswahl neuer Jazz-Alben zusammengestellt, die im November und Dezember 2025 zur Rezension angeboten wurden und Künstler von A bis B umfasst. Highlights sind Debüts, Hommagen und persönliche Reflexionen in verschiedenen Stilen. Aleph Aguiars Sugar On My Blackbeans sticht als Redaktionsfavorit hervor.
Die neueste Zusammenstellung von Jazz Journal umfasst frische Jazz-Aufnahmen, die zwischen Dezember 2025 und Januar 2026 eintreffen. Diese zur Rezension eingereichten Alben präsentieren ein vielfältiges Spektrum an Talenten und Stilen, von aufstrebenden Leitern bis zu etablierten Figuren, die Klassiker neu besuchen. Das Debüt als Leader von Dave Adewumi, The Flame Beneath The Silence, zeigt den Trompeter neben dem Vibraphonisten Joel Ross, der Bassistin Linda May Han Oh und dem Schlagzeuger Marcus Gilmore. Live im Brooklyner Veranstaltungsort Ornithology aufgenommen, hebt es Adewumis kompositorische und kollaborative Stärken hervor und erhält Lob von Jason Moran für seinen „fearless charm and reckless rigor“ (furchtloses Charme und rücksichtslose Strenge). Die Redaktionswahl, Aleph Aguiars drittes Album Sugar On My Blackbeans, schöpft aus dem Erbe des in Venezuela geborenen Gitarristen und verbindet 1960er-Latin-Jazz-Grooves mit Trompete, Hammond-Orgel und Gitarre. Live auf Band gespielt von Quentin Collins, Liam Dunachie, Will Fry und Shane Forbes, rufen die neun Originale Astronomie und Tanz in energiegeladener, feel-good Art herauf. Susannes Alts siebte Studioaufnahme Dark Horse baut auf ihrem 2024-Album Royalty For Real auf mit groove-getriebenen Tracks aus New Yorker Sessions, unterstützt von Top-US-Musikern. Unterdessen belebt eine Neuauflage von Louis Armstrongs 1955-Hommage Satch Plays Fats den Tribut des Trompeters an Fats Waller und fängt ihre kurzen Zusammenarbeiten in den 1920er-Jahren ein. Weitere bemerkenswerte Einträge umfassen Søren Bebes Trio-Reflexion Gratitude, Johan Tobias Bergstroms folk-infused Stella, Judith Bersons TheeTheyThy mit Trevor Dunn und Gerald Cleaver sowie Steve Berndts Heart Of Hearts, geplant für den 16. Januar 2026, mit Ottawa-Jazzspielern und dem Filmthema „Blue Skies On Mars“. Weitere Veröffentlichungen umfassen Pat Bianchis energiegeladenes Trio Confluence, Blazin’Quartets mythische Cosmogonie, Isabelle Bodensehs würdebetontes Dignity, Stefano Boggianis Debüt Andvake, Håkan Broströms introspektive Better Days, Sheree Browns ermutigende Messages From The Soul mit Beiträgen von Patrice Rushen und Ted Browns Live-Mitschnitte von 2013 Just You Just Me. Diese Sammlung spiegelt die anhaltende Vitalität des Jazz wider, der Tradition mit Innovation inmitten globaler Einflüsse verbindet.